Durch die Einführung des Richt- und Glättungsverfahrens kann die Endbearbeitung von hochfestem Stahl, die traditionell den Einsatz von Querschneidmaschinen und Glättungsmaschinen erforderte, nun in einem Schritt durchgeführt werden. Darüber hinaus kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit für Produkte unter 6 mm von 100–150 m/min beim herkömmlichen Glättungsprozess auf 200–300 m/min erhöht werden.
Der Verbrauch der Rollwalzen wurde deutlich reduziert.
Unter Berücksichtigung der Eigenschaften warmgewalzter Produkte wurden speziell entwickelte Arbeitswalzen eingesetzt, die den Walzenwechselzyklus von 700 Tonnen pro Zeit beim herkömmlichen Warmwalz-Flachwalzverfahren auf 2100 Tonnen pro Zeit – also 2800 Tonnen pro Zeit – erhöhten und so den Walzenverbrauch deutlich reduzierten.
Erhöhter Automatisierungsgrad
Am Maschineneinlass sind Instrumente zur berührungslosen Plattenformerkennung installiert, um die Plattenform der Rohmaterialien zu erkennen. Basierend auf der Plattenform der Rohmaterialien werden die Dehngeschwindigkeiten der Richtmaschine und der Endbearbeitungsmaschine über ein Sekundärmodell zugeordnet und die Niederdrückparameter der Richtmaschine voreingestellt. Dies verbessert den Automatisierungsgrad der Maschinengruppe und die Stabilität der Produktqualität und verringert die Abhängigkeit von der Erfahrung der Bediener.
Die Steifigkeit der Nivelliermaschine wurde verbessert
Die Steifigkeit der Richtmaschine wurde angepasst, wodurch der Nutzungswert der Biegekraft für die Herstellung hochfester Stähle reduziert und der Verbrauch der Rollenlager minimiert wurde.